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Der Furz


Pidder Auberger bezeichnet sich zwar als bildenden Künstler – in Wahrheit ist er aber mehr: Foto-Künstler und Wortakrobat, ja: begnadeter Geschichtenerzähler. Es sind Geschichten, an-gesiedelt zwischen Fiktion und Realität – wo der Leser / Zu-hörer nicht mehr weiß, was ist Fiktion, was Realität. Typisch für ihn, dass es kaum Ausstellungseröffnungen gibt, in denen ein Eröffnungsredner versucht, eine Vermittlungsebene zwischen Künstler und Publikum zu schaffen, sondern meist ergreift Pidder Auberger selbst das Wort und trägt in unnachahmlichen, aber immer verständlichen rheinischen Platt in der Düsseldorfer Variante eine Geschichte vor, die eigens für diese Ausstellung geschrieben wurde.

Nun ist das nicht einfach eine Story, sondern ein hochartifiziel-les Gebilde, häufig im Kneipenmilieu angesiedelt, wo die Prota-gonisten der Erzählung sich über scheinbar Lebenswichtiges austauschen und dann doch im Hin und Her der Dialoge Aus-sagen über Kunst im Allgemeinen und Fotokunst im Besonderen getroffen werden. Die Protagonisten der Erzählungen sind keine Winner-Typen, eher Loser mit sympathischen Zügen der Selbstdarstellung und oft unstandesgemäßen Übertreibung. Viele der Geschichten sind in der Ich- Form geschrieben und doch kann dieses Ich für den etwas besser informierten Herrn Jedermann stehen.

So fluktuieren diese Geschichten und Reden in einer virtuellen Welt, vielleicht die eine oder andere in einer Spezialzeitschrift (häufig niederländischen) oder als Titelgeschichte einer höchst liebevoll und kenntnisreich gestalteten Edition in geringer Auf-lage, die den Katalog ersetzen soll. In einer Publikation jedoch waren sie noch nie vereint.
Grund für uns als Verlag, diese (verbalen) Fotogeschichten zusammen mit einigen wichtigen Fotoarbeiten zu publizieren, sie in ihrer Gesamtheit erstmals herauszugeben: Ein kleiner Publikations-Knüller. Sie enthält alle seit 1980 entstandenen Foto-Geschichten von Pidder Auberger: 16 Geschichten, eine Einführung des Künstlers, 1988 als Vor-trag auf dem IX. Fotoforum Graz gehalten und ein Nachwort des Herausgebers geben einen Einblick in die künstlerische Arbeit von Pidder Auberger, hier konzentriert auf seine Arbeit als Fotograf. Es ist selbstverständlich, dass zu jeder dieser Geschichten ein Foto in bester Qualität abgebildet wird, das die surreale und zugleich äußerst komische Haltung Pidder Auberger´s zum Ausdruck bringt. Das Lachen bleibt aber oft im Hals stecken, macht nachdenklich und gibt einen Eindruck von der harten Arbeit, die solche Ergebnisse ermöglicht. Ergebnisse, die Erkenntnis sinnlich erfahrbar macht und zum Kauf dieser Publikation anregt. Gedacht war sie als Supplement zu dem in der Kleinen Katalogreihe erschienenen Katalog, der Pidder Auberger nicht nur als Fotograf – und in dieser Eigenschaft auch als Erfinder neuer Techniken – dem Leser nahe bringt, sondern gleichzeitig als eigenwilligen Grafiker. Das daraus mehr geworden ist, ist ein besonderes Plus dieser Publikation und zur Freude des Lesers auch ein Plus für ihn.

Preis: 10


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