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Terra Murata


Im Jahr 2000 erwies sich erneut, dass Franz Erhard Walther für Überraschungen gut ist. Nachdem seine Werk-Zeichnungen, obgleich als ständiges works in progress sein gesamtes Werk begleitend, relativ spät in ihrer autonomen Qualität erkannt wurden, legt Franz E. Walther mit dem Zyklus Terra Murata Zeichnungen vor, scheinbarer ein Weg zurück, doch in Wahrheit ein direkter Weg nach vorn. Konnte man sich im kon-zeptuellen Werk Franz E. Walthers eine „realistische“ Zeichnung kaum vorstellen, legt er mit diesem Zyklus von 70 Zeichnungen Arbeiten vor, direkt vor dem Motiv entstan-den und erst in seinem Hamburger Atelier vollendet.








Der Zyklus kennzeichnet einen Bruch im Fluss seiner Zeichnungen – und sogar im Umgang damit: nur ein knappes halbes Jahr nach ihrer Entstehung werden sie zum ersten und weniger als ein Jahr später zum zweiten Mal präsentiert. Es mögen persönliche Gründe eine Rolle gespielt haben, die dazu führten, dass scheinbar plötzlich möglich wurde, was in der Jugend unmöglich schien. Nun jedoch mit der Er-fahrung von über 40 Jahren intensiver Arbeit an einem anderen Werk-begriff: Franz Erhard Walthers Zeichnungen auf den Spuren der deut-schen Klassik in Neapel, Pompeji, Herculanum und der Insel Procida:  keine 1:1 Abbildung der Realität, sondern die Linien werden gebro-chen, das Blatt durch skulpturale Elemente bereichert und durch den Auftrag von gelben Pigment in Hamburg vollendet.  „Jeden Tag zeichnen, ohne die Zahl der Zeichnungen festzulegen“ – das Pro-gramm. „Ich wollte ohne Bindung an mein bisheriges Werk zeichnen – für mich ein aus der eigenen Werkgeschichte fallen“, so Walther.

Unprätentiös und vor allem ohne jede Romantik wird gezeichnet was gesehen wird, bereichert durch beim Sehen Gedachtes, formuliert wie ein Statement mit der Sicherheit und der Stabilität gebauter Materie. Die Schrift ist gestaltendes Element und bleibt zugleich das Mittel der Kommunikation zwischen Darstellung und Betrachtung. Die Realität bricht sich in der mentalen Materialität. Ein neuer Schritt, eine neue Stufe und doch Ausdruck und Absicht auch hier wieder: hinter das Sichtbare zu schauen, um mehr zu sehen und zu erkennen, Versuche, das so nicht Darstellbare zur Darstellung zu zwingen, um es im Kopf des Betrachters zu vollenden.

Mit zwei Texten „Die Weisheit der Hand“  (Jürgen Schweinebraden nach einem Zitat von FEW) und „Das Bild ist der Rahmen“ von Wolfgang Herzer wird versucht, sich der im Werk Franz Erhard Walthers so andersartigen und doch nur konsequenten Materie zu nähern. 50 der 70 Blätter werden ganzseitig in herausragender Druckqualität abgebildet. Durch die Gestaltung von Franz Erhard Walther bekommt der Katalog die Qualität einer Edition.

Preis: 20

Diesen und den Katalog "Bild und Sockel zugleich. Zeit ruht" erhalten Sie als
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