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Pidder Auberger


 

Pidder Auberger, Die Phantasie als Herrscherin über das Wahre.








P. A. entführt uns in die Gefilde der Träume. Seine Bildfindungen scheinen mystischen Charakter zu haben. Er beschreibt den Zwi-schenbereich von konsumierbarem Produkt und dem Nichts, in dem menschliche Kreativität siedelt. Die Unterschiedlichkeit seiner Arbeit: Holzschnitt und Fotografie, ist etwas Zusammengehörendes. Linea-turen und Formen seiner Holzschnitte finden sich in den schwarzen Räumen und Tiefen seiner Fotografien wieder – und umgekehrt. Auberger geht es um einen "malerischen" Umgang; seine Fotografien werden zu Bildern im herkömmlichen Sinne. Es sind elementare Sach-verhalte: das Licht als Ursprung des Sehens, die Materialität der Farbe (bei den Holzschnitten) und das wahrnehmungspsychologische Phänomen des Umschwunges von Vorder- in Hintergrund, von Statik in Dynamik. (Siehe auch: Der Furz des Löwen)

Seine Fotografie ist eine spezifische Variante der Malerei, zugleich beispielgebend und befruchtend für die Fotografie als Gattung der bildenden Kunst. Eine Aura wird deutlich, die die Sicht des Be-trachters auf die verschlossen bleibenden Randzonen der Realität und des Bewusstseins lenkt. Plötzlich stehen wir im Abenteuer einer anderen  Welt – aber vielleicht einer treffenderen Zustandsbeschrei-bung derselben, als es  eine Summierung von Detailinformationen möglich macht.

Mit ihrem narrativen Gehalt, der uns eine wahre Geschichte, ein Stück Realität gleich einem déjà-vu, vorgaukelt, werden Aubergers Arbeiten zur Augentäuschung und zum Beweis für ein Geschehen, das so nicht geschehen sein kann. In der Absage an  eine doku-mentarische Fotografie, in der Forderung nach dem  Primat der Phantasie, erkennen wir die Nähe zum Denken der Malerei.

Der Katalog macht das Interesse Aubergers an "Detailfragen nach Licht- und Schattenverteilung und nach Raumkompositionen" deut-lich und versucht die Frage zu beantworten, "wie es gelingen könn-te, ein Spannungsverhältnis zwischen verschiedenen Elementen zu erzeugen".

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