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Kleine Katalogreihe


Die Reihe wurde in Anlehnung an unsere Serien zeitgenössischer Kunst im Postkar-tenformat konzipiert, jedoch in eine handliche Broschürenform ( 15 x 11 cm) ge-bracht. Dies bedeutet keinen Abstrich an Qualität, sondern nur einen Gewinn an Handlichkeit: 8-seitiger farbiger Umschlag aus leichtem Karton, mit relevanten In-formationen wie Biografie, Bibliografie, Abbildungsverzeichnis, Impressum auf den Innenseiten; farbiges Vorsatzblatt, 40 Seiten und im Allgemeinen zwischen 40 und 50 z.T. ganzseitige, meist farbige Abbildungen. Verwendet wurde hochwertiges Gardapat-Papier, das dem kleinen Büchlein einen ansprechenden Charakter verleiht. Die Texte mit dem Charakter von Essays sind zumeist von zwei Autoren geschrieben, dazu ein Statement des Künstlers. Gestaltet wurde die ganze Reihe von Michael Sauer, Hamburg.

Diese Kataloge sind nicht auf eine bestimmte Ausstellung des betreffenden Künstlers fokussiert. Sie können durch den Essaycharakter des Textes für unter-schiedliche Ausstellungen benutzt werden. Deshalb stellen wir die Kataloge kleineren Institutionen mit schmalem Budget auf Kommissionsbasis zur Verfügung.

Jeder Katalog: 5


1. A.R. Penck: Experimentator.
Nicht nur in den frühen Jahren – vor  allem aber dort – ist Penck in hohem Maße Experimentator:  mit Stilen, mit Techniken, mit Haltungen. Im Katalog werden nicht nur frühe, bisher weitgehend unbekannte Belege dafür erbracht, sondern gleichzeitig wird ein roter Faden aufgezeigt – bis zu den Arbeiten der 90er Jahre.
Text: Jürgen Schweinebraden

   


2. Kaspar Toggenburger. Täter & Opfer. Der Mensch.
Schwerpunkt sind grafische Blätter in den klassischen Techniken der bildenden Kunst, in denen er eine Meisterschaft gewinnt, die die Nähe zu den besten  Arbeiten des deutschen Expressionismus nicht zu scheuen braucht. Die Spezifik der immer wieder exzessiv vorgetragenen Täter & Opfer-Problematik verweist auf die Defizite des Mensch-seins – nicht nur in unserer Zeit.
Text: Jürgen Schweinebraden

   


3. Walter Weiße. Denken mit dem Auge.

W.W. ist ein Meister des kleinen Formates. In ihnen entstand ein Formenreichtum unterschiedlicher Stile, die virtuos gehandhabt werden. Schwerpunkt bilden Land-schaftsdarstellungen seiner engeren Heimat, dem Tal der Unstrut, der "Toskana des Ostens". Das denkende Auge sieht hinter die Landschaft, mit Hochachtung vor der Schöpfungskraft der Natur – häufig mit einem tiefen Human-ismus entspringendem Humor, der sich dem Betrachter ganz unmittelbar mitteilt.

Text: Jürgen Schweinebraden
   


4. Peter Niemann, Meine Seismographen.

Unter dem Eindruck des Erdbebens in Kobe 1995 entstanden als persönliches Bekenntnis subtile, scheinbar un-künstlerische Gebilde aus anspruchslosen Materialien: Metaphern der labilen Konstruktion unserer Welt, dort, wo wir in das natürliche Gleichgewicht der Erde unumkehrbar eingreifen. Im Text fordert der Autor, unsere Wahrnehmung zum Messinstrument gesellschaftlicher Verwerfungen zu qualifizieren. So wird Kunst zu dem, was man erspürt: Seismograph unseres Seins - nicht mehr nur jener Spiegel, der noch unser Grinsen zum kommunikativen Lächeln vor einer fiktiven Fernsehkamera schönt.
Text: Jürgen Schweinebraden
   


5. Pidder Auberger, Die Phantasie als Herrscherin über das
    Wahre.

Pidder Auberger entführt uns in die Gefilde der Träume. Er beschreibt den Zwischenbereich von konsumierbarem Pro-dukt und dem Nichts, in dem menschliche Kreativität siedelt. Holzschnitt und Fotografie, sind etwas Zusammenge-hörendes. Fotografien werden zu Bildern im herkömmlichen Sinne. Es sind elementare Sachverhalte: das Licht als Ursprung des Sehens, die Materialität der Farbe (bei den Holzschnitten) und das wahrnehmungspsychologische Phä-nomen des Umschwunges von Vorder- in Hintergrund, von Statik in Dynamik.

Text: Jürgen Schweinebraden, Raimund Stecker


Weiter von P.A.Der Furz des Löwen. Fotogeschichten als Supplement zum Katalog 10
 


6. Franz Erhard Walther, Zeichnungen.

Franz Erhard Walther gehört zu den Wegbereitern einer eigenständigen deutschen Kunst nach 1945 mit inter-nationaler Vorbildwirkung und einem profunden Werk. Werk- Handlungen sind ein roter Faden in seinem Werk und zugleich ein konzeptioneller Begriff, der in einer Vielzahl von Zeichnungen das gesamte Werk Franz Erhard Walthers begleitet. Erst in den letzten Jahren wurden sie in ihrer autonomen Bedeutung erkannt, denn Zeichnen wurde zu einer Möglichkeit, den durch Handlungen intendierten Prozess der Selbstreflexion, ständig zu vervollkommnen.

Text: Rainer Beck, Jürgen Schweinebraden

Zu Franz E. Walther siehe auch  Bild und Sockel zugleich. Zeit ruht, sowie  einen ausschließlich der Zeichnungsserie Terra Murata vorbehaltenen und von FEW mit der Qualität einer Edition gestalteten Katalog im Taschenbuchformat. 50 der 70 Zeichnungen wurden in höchster Qualität abgebildet.
   


7. Klaus Staeck, Umwelt auf dem Prüfstand.

Klaus Staeck ist ein Kämpfer für alles Humane. So ist es nicht verwunderlich, dass er bereits als einer der ersten und in unnachahmlicher Konsequenz sich auch den Problemen des Umweltschutzes gewidmet hat. Wir haben erstmals alle Umweltplakate von Klaus Staeck (50 Stück) abgebildet.

Text: Jean Pütz (WDR), Jürgen Schweinebraden


Zu dieser Thematik siehe auch unsere Publikation Das Sisyphos-Syndrom. Hommage für Joseph Beuys. Katalog und Textbuch.
   


8. Fritz Schwegler, Gedanken zur Schneewiesenwade.

Fritz Schwegler gehört zu den eher unbekannten Künstlern seiner Generation. Aber er ist nicht nur Anreger - gingen doch aus seinen Klassen bedeutende internationale Künst-lerinnen und Künstler hervor - sondern er schuf ein faszi-nierendes Werk voller Intelligenz und gleichzeitig Märchen-haftigkeit. Im Katalog wird versucht, durch über 70 Ab-bildungen von 1960 bis 2002 und Texte von Prof. Dr. Werner Spies, Paris und Jürgen Schweinebraden, dem Leser diesen wohl merkwürdigsten und zugleich liebenswertesten Künstler der nationalen und internationalen Kunstszene nahe zu bringen.

Text: Jürgen Schweinebraden, Werner Spies.

   

9. Ulrich Erben, Landschaft als Abstraktion.
Es ist keine Neuigkeit, dass der Begriff LANDSCHAFT in seiner romantischen Variante "verbrannt" ist und die sich darauf immer noch beziehenden Kataloge der Reisever-anstalter nichts als reine Lüge sind. Was übrig bleibt, um die Romantik zu retten, ist die Abstraktion. Einer jener Künstler, die dies so sehen ist Ulrich Erben, was wir mit dieser Publikation versuchen deutlich zu machen.
Text: Hans Joachim Müller, Jürgen Schweinebraden.

   


10. Ernst Dühsler, Die Überlebenden, 1949

Mit einem „Aufruf gegen den Krieg“ von Günther Uecker, 1981
Die Mappe mit den 12 Linolschnitten konnte ich kürzlich erwerben und war beeindruckt von der Klarheit und Einfachheit der Schnitte bei einer zugleich betroffen machenden Tiefe der Aussage, die nicht nur für den (hier) zweiten Weltkrieg, sondern für alle kriegerischen Auseinandersetzungen Gültigkeit besitzt. - wie es aktuell wieder in Syrien der Fall ist. Deshalb dieser Katalog.

Text: Jürgen Schweinebraden.



Bei Bestellung der gesamten Reihe (Nr. 4 vergriffen) zahlen Sie nur 40 € zzgl. als kostenlose Beilage, den Band Fotogeschichten von Pidder Auberger mit dem absolut geruchsfreien Titel "Der Furz des Löwen" (im Buchhandel 10 €).

Ein bedenkenswerter Preisvorteil.






















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